Zwischen Teuto und Weser

Wanderritt durch unser schönes Lipperland.

Motiviert durch Herbert aus Montabaur ging ich nun voll in die Planung des ersten eigenen, mehrtägigen Wanderrittes.
Zunächst wurde diverses Kartenmaterial beschafft, um einen besseren Überblick über Wege und mögliche Routen zu erhalten.
Die Quartiersuche klappte perfekt und einen Trossfahrer hatten wir schon- der Mann meiner Bekannten.
Unsere Pferde waren gut über den Sommer trainiert, sodass ich eine Tagesstrecke von ca. 30 km einplanen konnte.

 

Sandra mit Hoss und Herzchen mit Handpferd, ungewohnter Weise.
Unsere Route führte uns zunächst durch heimisches Gefilde, dann Richtung Bavenhausen weiter über den Kleeberg, den Krubberg , zum Steinberg und zu unserem ersten Quartier in Hüttenhau.
Dort erwartete uns die erste Überraschung! Wo war unser Trossfahrer??? und die Paddocks waren auch noch nicht abgesteckt! Und das alles bei strömendem Regen, kurz vor dem Dunkelwerden! Die Wiese, auf der wir übernachteten erwies sich als alles andere als komfortabel, tiefe Löcher vom Rindvieh und sehr, sehr steil!

Die Nacht war kurz und die 2. Etappe führte uns durch den schönen Staatsforst Rinteln .
Nur gut, dass ich topographische Karten bei mir hatte! Tolle Wege, flotter Trab... und schon... wir hatten uns verritten! Denkpause! Wo waren wir? Es gab einen Weg, welcher jedoch mit geschlagenen Bäumen übersät war und dazu noch sehr steil! Ich dachte an Sandra mit den beiden Haffis , den einen als Handpferd .Da Haffis bekanntlich gute Kletterer sind haben wir auch diese Hürde geschafft und waren auf dem richtigen Weg an die Weser. Vorbei am Doktorsee zum Kloster Möllenbeck, unserem 2. Quartier.
Auf dem Hof unseres Quartiergebers wurden wir schon sehnsüchtig erwartet.
Für diese Nacht entschieden wir uns für das Strohlager! Denn unsere Pferde und wir hatten die Nacht zuvor bei strömendem Regen verbracht. Wir wollten doch ein bisschen mehr Ruhe. Hört sich gut an...ich schlief neben  meinem Pferd Weppy, der die ganze Nacht mit seiner Tränke beschäftigt war und dabei ständig Wasser verpanschte, das ich die Befürchtung hatte, am Morgen  nun doch durchnässt zu sein.

Der 3. Tag war unser Rückweg ,durch den  wunderschönen Langenholzhauser Forst, mit sehr steilen Wegen, welche wir gemeinsam mit unseren Pferden erstiegen .Über einsam gelegene Gehöfte, durch das Kalletal ging es zurück Richtung Heimat, immer dichtauf gefolgt von einer Regenfront, welche uns zu guter Letzt dann doch noch einholte.
Alles in allem ein gelungener Ritt ,welcher wiederholt werden sollte.
Tagesritt Kalletal

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